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Windows-Tipps

Windows 7 / Intel Core i3 / i5 / i7 - Prozessoren / Solid State Disks

Das neue Betriebssystem Microsoft Windows 7 ist bereits erfolgreich eingeführt und ich kann es weiterempfehlen. Die neue Prozessorgeneration i7 / i5 / i3 von Intel ist im Begriff, alte Technologien abzulösen. Neue Systeme benötigen erstmals keinen sogenannten Front Side Bus mehr, d.h. der Prozessor greift direkt auf den Arbeitsspeicher (RAM) zu und beschleunigt dadurch das ganze System. Die Intel HD-Grafik, welche bei den Cor i3 / i5-Prozessortypen integriert ist, macht eine Grafikkarte überflüssig. Solche Prozessoren werden auf Mainboards mit integriertem DVI-D, DVI-I oder HDMI Monitoranschluss eingesetzt. Für leistungsfähigere Grafikanwendungen empfehle ich entsprechende Grafikkarten.

Die neue Solid State Disk-Festplattengeneration wird von Windows 7 optimal unterstützt, ist schneller als herkömmliche Festplatten und verzichtet auf mechanisch bewegliche Teile, welche dem Verschleiss unterliegen. Dies verspricht noch schnellere und energiesparendere Systeme, vor allem im Notebook- aber auch im High End PC-Bereich. Man kann z.B. sein bestehendes Notebook auf SSD-Festplatten (SATA) umrüsten lassen und die Vorteile der neuen Technologie, wie Geschwindigkeit, kein Verschleiss, Stromspareffekt und Lärmreduktion geniessen.

Generell ist es aber zu empfehlen, sich vorher von CompuFriedli beraten zu lassen.

Windows Vista

Vista ready PC's und Notebooks sollten mindestens 2.0 GB RAM aufweisen, weil Windows Vista bereits 430 MB RAM für sich reserviert. Da Speichermodule verhältnismässig preiswert sind und künftige Anwendungen vermutlich immer "speicherhungriger" werden, empfehle ich, Ihr System mit 4.0 GB RAM auszustatten.

Mit der Ready-Boost Technology von Windows Vista konfigurieren Sie einen herkömmlichen USB-Stick so, dass Vista immer wieder benötigte Dateien in diesen Speicher lädt. Dies ist eine Weiterentwicklung des sogenannten Prefetchings von Windows XP. Laienhaft ausgedrückt erweitern Sie mit Ready-Boost den Arbeitsspeicher Ihres Computers. ASUS bietet Mainboards mit integriertem Flashspeicher (512MB) an (P5B PLUS VISTA EDITION) bei welchem dieses Flash-Modul auf der Hauptplatine fest eingelötet ist.

Meine jüngsten Erfahrungen mit Windows Vista PC-Systemen haben gezeigt, dass die Benutzerkonten-Steuerung eher behindernd als nützlich ist, also schalten Sie diese Funktion am besten aus. Es ist zu erwarten, dass Microsoft im nächsten Servicepack einige Funktionen überarbeitet haben wird. Mehr über Windows Vista finden sie unter folgendem Link:

Windows Vista - Tipps & Tricks

Kauftipps für Computersysteme

Sind Sie ein Anwender mit speziellen Bedürfnissen und höheren Anforderungen an ein PC-System und legen Wert auf Qualität in der Verarbeitung, Montage, Installation und Service, so empfehle ich Ihnen ein von CompuFriedli zusammenge-stelltes PC-System.

Sind Sie ein Anwender, welcher den PC für Internet, E-Mail, Korrespondenz und einfachere Bildbearbeitung nutzt, ist ein Computer "von der Stange" völlig ausreichend. Lassen Sie ihn aber trotzdem durch CompuFriedli professionell einrichten.

Folgendes sollten Sie vor dem Neukauf eines Computers beachten:

1. Überlegen Sie sich gründlich, für welchen Hauptzweck Sie Ihr PC-System jetzt und in naher Zukunft einsetzen wollen.

2. Lassen Sie Ihr bestehendes PC-System von einem Fachmann überprüfen. Manchmal ist eine Aufrüstung ausreichend. Teilen  Sie Ihrem Computerfachmann mit, welchen Zweck Ihr PC-System jetzt und in Zukunft erfüllen soll und lassen Sie sich von Ihm beraten.

3. Lassen Sie sich nicht vom Preis eines Computers "blenden". Vergleichen Sie möglichst viele Angebote von möglichst vielen Herstellern oder Anbietern. Wählen Sie mindestens 3 Favoriten aus.

4. Vergleichen Sie Hardwareausstattung, technische Details, installierte Software der 3 Favoriten untereinander. (Bitte bei Software darauf achten, ob es sich um Vollversionen oder um Demoversionen sowie zeitliche beschränkte Testversionen handelt!)  Beschaffen Sie sich wenn nötig mehr Informationen vom entsprechenden Computerhersteller oder vom Verkäufer. Wählen Sie das PC-System aus, das die meisten Ihrer Anforderungen und Bedürfnissen abdeckt. Achten Sie darauf, dass der Computer bereits beim Kauf über ausreichend Arbeits- und Festplattenspeicher verfügt.

5. Sollten Sie sich nicht entscheiden können, oder verstehen die technischen Details zuwenig, ziehen Sie einen Fachmann zur Beratung hinzu. Auch wenn Sie das etwas kosten sollte, so ist der Nutzen, das richtige PC-System gekauft zu haben, doch grösser.

6. Beachten Sie auch die Serviceleistungen nach dem Kauf. Oft bieten Mitbewerber nicht den Service an, der Ihren Ansprüchen genügt.

7. Ziehen Sie alle Fakten in Ihre Berechnungen mit ein. Oft entpuppt sich ein "Schnäppchen" als Geldfresser und man bezahlt am Ende mehr, als man geplant hatte.

Also...auch wenn Ihnen ein bekannter Discounter sagt "...Sie seien blöd" ...wenn Sie nicht von seinen Angeboten profitieren oder das "Geiz geil ist"; ...so seien Sie trotzdem intelligent und verfahren nach der obigen Checkliste. So sparen Sie sich Unannehmlichkeiten und Ärger.

Computer-Sicherheit (Kampf den Viren, Würmern, Trojanern, Malware, Phishing und Social Engineering)

Leider zeigen meine täglichen Erfahrungen in der Praxis, dass viele Computeranwender in Punkto Sicherheit noch zu vertrauensselig und unerfahren sind. Auf der anderen Seite "schläft der Feind" nicht! Dazu kommen jugendliche "Computerfreaks" die tatsächlich glauben, dass Freeware (Gratis-Software) Antivirenprogramme und ähnliches besser schützt als professionelle, kostenpflichtige Software von namhaften Herstellern. Oft bezahlen die Computerbesitzer diesen fatalen Irrtum sehr teuer. Also: FINGER WEG VON GRATIS-SICHERHEITSSOFTWARE. Viele PC-Besitzer wollen Geld sparen und lassen unerfahrene "Freizeit- und Hobbyinformatiker" an Ihrem Computer "herumwerkeln". Schlussendlich müssen sie danach mehr Geld bei einem Profi für die Wiederherstellung des Computers ausgeben als sie geplant hatten. Mein Rat: ÜBERLASSEN SIE IHREN COMPUTER VON ANFANG AN EINEM PROFI.

Die neueste Gefahr sind sogenannte Drive by Downloads. Während des Internetsurfens z. B. bei Google öffnet sich plötzlich ein Fenster, in welchem Sie aufgefordert werden, eine Datei herunterzuladen. Oft werden diese Dateien als Virenprogramme, nützliche Sicherheitssoftware oder Software zum Anzeigen von Videos, Bildern getarnt. LADEN SIE AUF KEINEN FALL SOLCHE DATEIEN HERUNTER! HINTER DIESEN SCHEINBAR NÜTZLICHEN PROGRAMMEN VERBERGEN SICH IMMER DIE ÜBELSTEN TROJANER UND ANDERE MALWARE!

Leider finde ich immer noch einschlägige Peer-to-Peer Filesharing-Software (Dateitauschbörsenprogramme) auf Computern, welche hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Mit solchen Programmen laden sich die Jugendlichen nicht nur illegal Filme, Musik, Software, sondern auch Malware, Viren, Trojaner etc. herunter. Oft werden solche Computer ohne Wissen des Computerbesitzers zum verstecken von Kinderpornografischen Inhalten oder Ähnlichem missbraucht (!)

Bitte installieren Sie keine der nachfolgend aufgeführten Software:

KaZaA / BearShare / eMule / LimeWire / Azureus / eDonkey / eXeem / winMX / Morpheus / Bittorrent / Shareaza / Grokster / Piolet / NapMX / XNap / Gnucleus / Buddyshare / Filtopia / Audiogalaxy / Bot / Lite / Filenavigator / Overnet

Unter folgenden Links der Schweizerischen Bundesbehörden finden Sie Informationen zur Internet- und Computersicherheit:

http://www.melani.admin.ch/

http://www.melani.admin.ch/themen/00103/index.html?lang=de

http://www.kobik.ch/